Sie sind hier: Home Informationen Herkunft und Persönlichkeit

Besucher

HeuteHeute62
GesternGestern275
AlleAlle585069
Lhasa Apso Hunde Sari und Raja vom Tal der Zwerge
Herkunft und Persönlichkeit

Der Lhasa existiert seit etwa 800 vor Christus, aber es gibt dafür keine Beweise und er stammt ursprünglich aus Tibet, das geographisch in einer extremen Höhe von bis zu 5 000 Meter liegt. Dort musste er sich mit dem harten Klima eisiger Winter und kurzer, heißer Sommer arrangieren. Eingesetzt wurde er früher in Klostern, um den Mönchen mit seinem Bellen ein Warnsignal zu geben, sollte es ungebetenen Gästen gelungen sein, in das Kloster einzudringen. Es wird angenommen, dass der Lhasa Apso 1928 nach Großbritannien kam, obwohl berichtet wurde, dass die Rasse schon 1854 dort war. Einen Lhasa Apso besaß zum Beispiel auch der bekannte Bergsteiger Sherpa Tenzing Norgay, der zusammen mit Sir Edmund Hillary 1953 den Mount Everest bestieg. Zwei weitere Lhasas bekam er von den tibetischen Mönchen geschenkt, die er mit nach Hause nahm und eine Zuchtstätte gründete. Der Lhasa Apso ist zweifellos eine bemerkenswerte Rasse, deren Benehmen, und das ist typisch, nicht immer zu verstehen ist. Der Lhasa ist aufmerksam, selbstbewusst, aber etwas unnahbar Fremden gegenüber, er bevorzugt lieber eine reservierte Haltung. Gewöhlich wird ein Apso immer bellen, wenn Besuch kommt. Wird der Femde durch den Hundebesitzer begrüßt, nimmt der Vierbeiner seinen Platz in einer gewissen Distanz ein, um alles gut betrachten zu können. Menschen, die er nicht mag, werden nicht verbellt, sie werden vom Apso einfach ignoriert. Es dauert oft einige Zeit für einen Lhasa, gut Freund mit jemanden zu werden. Wenn er sich dann aber entschlossen hat, ist diese Freundschaft aufrichtig und innig. Seinem Besitzer und der Familie ist ein Apso sehr treu. Ein Apso kann zu Gehorsam erzogen werden, aber er ist sehr eigensinnig, wenn nicht sogar stur und reagiert auf Befehle nicht immer so rasch, wie man es gerne möchte. Der mystische Blick ist offensichtlich der Grund, warum dieser Hund oft mit Löwen in der tibetanischen Mythologie verglichen wurde. Als ganz besonders wertvoll galt ein Hund, wenn er den sogenannten "tibetischen Glücksknoten" besaß. Als tibetischen Glücksknoten wurde die abgeknickte Schwanzspitze bezeichnet, die man auch heute noch bei einigen Welpen sehen und bei erwachsenen Hunden fühlen kann. Der Lhasa Apso hat viele Bewunderer auf der ganzen Welt gefunden und wird von ihnen als "EIN GROßER HUND IN EINEM KLEINEN KÖRPER" beschrieben.

von Silvia Krebs